Die Seer – 20 Jahre – Nur das Beste

20 Jahre – Nur das Beste

Die Seer - 20 Jahre - Nur das Beste

Foto: Kerstin Joensson

 

Das Best-of Album der Seer

Die Seer veröffentlichen mit ihrem neuen Album „20 Jahre – Nur das Beste“ anlässlich des 20-jährigen Bühnenjubiläums insgesamt 56 Hits auf diesem Tonträger! Die Band ist seit dem 18.03. wieder auf Tour und freut sich darauf mit euch bei dieser Tour und mit dem Album auf eine kleine Zeitreise zu gehen.

Die Seer - 20 Jahre - Nur das Beste

Die Seer – 20 Jahre – Nur das Beste

‚Auf und davon‘ in 20 ereignisreichen Jahren: Die Geschichte der SEER

Oder: Den Hut hat man im Salzkammergut am Kopf und den haut man nicht drauf, wenn was nicht gleich funktioniert…
Es ist das Zeitgefühl, welches uns gnadenlos den Unterschied zwischen Lang- und Kurzweil aufzeigt. Dann, wenn Minuten wie Stunden vergehen, spüren wir den Fluchtreflex wachsen: Nur raus da! Wenn wir nach drei Stunden Show dieses ‚was, schon aus?‘-Gefühl erleben, dann regierte Meister Kurzweil und dem geben wir uns gerne hin. Jedoch eine eigene Liga ist die, in der 20 Jahre vergehen und wir alle glauben, es war eh alles erst gestern…

Seer – seit 1996

1996 gründete Fred Jaklitsch die SEER. Eine Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Stilen schwebte ihm vor. Klänge der Heimat, aus dem Salzkammergut, Grooves und Rhythmen aus allen Teilen der Welt und dazu vom Techno bis zum Rock’n’Roll vieles was die Musikgeschichte hergab. Ein ambitioniertes Unterfangen und nichts, was im Musikgeschäft einem aufgelegten Elfmeter gleicht. Aber der SEER-Fred wusste, dass einpacken und wieder als Lehrer in die Schule gehen nicht drin ist: ‚Den Hut hat man im Salzkammergut am Kopf und den haut man nicht drauf, wenn was nicht gleich funktioniert…‘,  sagte er sich und die Geschichte des Rock’n’Rolls beweist es. Hätten Country und Blues nicht zusammengefunden und die Engländer schließlich ihr eigenes Ding draus gemacht, die Abbey Road wäre eine kleine Straße in London geblieben und ihr Zebrastreifen hätte niemand interessiert. Das wäre wohl schade gewesen…

„Auf und davon“ – einer der ersten Songs

‚Auf und davon‘ war einer der ersten Songs der SEER. Vor 20 Jahren gab das Lied die Richtung vor. Musikalisch wie inhaltlich. Auf und davon war kein gesungener Fluchtreflex, sondern es stand viel mehr für ein sich-auf-den-Weg-machen, raus aus der eigenen Enge und sein Ding tun. Auf und davon…
So hoch ich kann! Es stand für Mut aufbringen und den eigenen Weg zu gehen.

20 Jahre später hat sich eindrucksvoll bewiesen, dass dieses Durchhalten, der Glaube an das eigene Tun und dass Visionäre nicht zum Arzt gehören, sondern vielmehr unterstützt werden sollten. An dieser Stelle könnte ausschweifend über 20 Jahre Erfolg geschrieben werden aber wer darüber nicht Bescheid weiß, der wird auch jetzt nicht zum Kreis der Wissenden stoßen. Falls doch, dann am ehesten mit jenem Film, welcher als DVD der Special Edition der Jubiläums-Box beigepackt ist.

Die Seer - 20 Jahre - Nur das Beste

Die Seer – 20 Jahre – Nur das Beste . Holzbox deluxe Edition

Gemeinsam mit Astrid, Sassy und Fred durch die Bandgeschichte

In diesen 75 Minuten Film gehen Astrid Wirtenberger, Sassy Holzinger und Fred Jaklitsch gemeinsam durch die Bandgeschichte. Alle drei sind von Anbeginn dabei und auf der Wohnzimmercouch sitzend, tauchen sie ein in einen See voller Erinnerungen, zaubern aus einem Karton Fotos und alte Videos hervor und siehe da, wieder regiert das Zeitgefühl: Wie bitte? Schon 20 Jahre ist das her?

20 Jahr Seer

Doch. 20 Jahre. Unzählige Hits. Unzählige Konzerte. Zigtausende Menschen die auf der Zloam beim Heimspiel-Open Air gelacht, geweint, geliebt und gefeiert haben… 20 Jahre sind vergangen. Mit den Jahren läuft ja auch die Zeit immer schneller und so werden die nächsten 20 auch nur mehr als gefühlte fünf Jahre daherkommen. Das geht sich gut aus, für Fred, Astrid, Sassy und die gesamte Band… keine Frage!

Das Album ist ab 29.04. im Handel erhältlich.

 

20 JAHRE SEER – EIN HALBZEITTESTAMENT
von Fred JAKLITSCH

20 Jahre, ein Zeitraum in dem  andere Comebacks und Abschiedstourneen feiern, waren die SEER alljährlich auf Tour, alljährlich ein Album und dabei war es kein Start aus der Poleposition.

Erinnerungen werden wach, an einen Kurzauftritt, bei dem uns ein Rechtsanwalt als einziger „Interessierter“ nahelegte den Lärm zu beenden, ansonsten wir mit einer Anzeige zu rechnen hätten. Erste Auftritte inklusive Totalausfall von Tonanlagen, wo in der Kantine a capella weitergesungen wurde… exotische Bühnen vom Lastwagenanhänger bis zur blitzschlagbedrohten Heuscheune.
Dann Auftritte, wo jemand ausgerechnet den Schneewalzer von uns hören wollte, wo die Bühne nur den Ausblick auf eine Rinderherde beim Almabtrieb gewährte; dabei kam nie der Gedanke auf, den Hut draufzuhau`n, schließlich war und ist das unsere Musik. Von Anfang an!

Denn jene Augenblicke, sei es im beschaulichen Rahmen der Stad-Tour  oder bei den großen Open-Airs, überall, wo sich Menschen bei „Sche wars wenns do warst“ umarmen,  bei „Oma“  auch Tränen fließen,  bei „Juche“  ein  vielstimmiger Chor laut   wird,  sind die Inspiration zum Weitermachen.

Gemeinsamer Weg

Weniger die Erfolgsgeschichte, als dass sich Menschen in und um die Band und ihr Publikum über viele Jahre auf einen gemeinsamen Weg begeben, berührt mich;  so ist  dieser akustische Rückblick  mit all seinen Assoziationen zu den Liedern,  sei es  Abschiednehmen in „A Boot“, Freundschaft in „Freund fürs gonze Leben“  oder Lebensfreude in  „Fesch“,  auch  eine Resümee der privaten SEER,  eine Palette unserer Emotionen.

„20 Jahre Seer“ ist kein frühzeitiges Vermächtnis, vielmehr ein Halbzeittestament, quasi a „Brotzeit-Bankerl“ mit Ausblick ins Tal und Sicht auf den Gipfel, denn wo immer die Reise noch hingehen kann, es ist der Zeitpunkt um Dankbarkeit, Wehmut, Zufriedenheit und Vorfreude zu genießen, denn   neben einem treuen Publikum, einem grandiosen Team gehört auch viel Glück dazu;

Auf jeden Fall kommt die vorliegende Liedersammlung von „ gonz eiwenig“ ,  wie man im Salzkammergurt zu sagen pflegt  und  sei den Menschen, die unsere Musik  mögen, ans Herz gelegt.

-Fred Jaklitsch-