Die Seer – Des olls is Hoamat

Die Seer - Des olls is Hoamat

19 brandneue Lieder

2016 feierten die Seer ihr 20jähriges Bestehen. Dieses beeindruckende Jubiläum wurde mit den Veröffentlichungen
„20 Jahre – Nur das Beste“ und „Duette – Bei uns dahoam!“ gebührend gefeiert. Nun ist es wieder Zeit für ein neues Studioalbum der erfolgreichen, österreichischen Mundart-Band rund um Bandleader Fred Jaklitsch. Dieses erschien nun am 27.10. und trägt den Namen „Des olls is Hoamat“.

19 brandneue Lieder, musikalisch und textlich ansprechend, teils mutig – präsentieren sich die Seer und verweben Tradition mit genreübergreifenden Elementen, um unterm Strich erneut zu beweisen, dass man alles darf und alles funktioniert, wenn man mit Leib und Seele Musik schafft. Auch im nun 21. Jahr ihres Bestehens haben die Seer nichts von ihrer Magie verloren. Und auch das legendäre Seer Open Air in Grundlsee gibt es im kommenden Jahr wieder. Am 27. und 28.7. 2018 heißt es wieder: „Die Seer – Dahoam auf der Zloam“.

Die Seer Foto: Simone Attisani Photography

Die Seer – Des olls is Hoamat

Die erste Single ist das Titel- und Herzstücks des Albums. „100 000 Bilder vom Ankommen und vom Bleiben, 100.000 Geschichten die mein Leben do beschreiben… des olls is Hoamat, ist Teil von mir auf Lebenszeit“ (Auszüge aus dem Text).

Es ist schon eine Zeitlang her, dass sich Fred Jaklitsch und die Seer im Studio zusammengefunden und neue Seer-Songs aufgenommen haben. Über zwei Jahre sind seit dem letzten Studioalbum ‚Fesch‘ vergangen. Auf die erzielten Erfolge zu verweisen, wäre die Eule nach Athen zu schleppen. Schließlich hat es sich im Land längst herumgesprochen, in welcher Liga die Band spielt. Die letzten Alben wurden in Österreich 18x mit Platin in Folge ausgezeichnet.

Die ‚Hoamat‘ kann eine gewisse Omnipräsenz nicht verleugnen

Doch damals, als Fred Jaklitsch dem in ihm kreativ Gewachsenen, dem ‚Seerischen‘ freien Lauf ließ und sich mit seinen ersten SEER-Liedern auf die Wanderschaft begab, war noch lange nicht klar, ob man dem Mann nicht Rückwärtsgewandtheit unterstellen würde, schrieb und sang er doch über die ‚Heimat‘. Ein Begriff, der gerne ins falsche Eck gestellt wurde, damals, als es unschick war in der Popmusik, das Wort auch nur anzutasten. Heute ist das anders. Heute läuft Vieles mit dem Mäntelchen ‚Hoamat‘ geschmückt in der Gegend herum.

Was Hoamat ist wird von den Seer auf den persönlichen Punkt gebracht

Wenn nun die Seer 20 Jahre nach ihrem Durchbruch ‚Des olls is Hoamat‘ singen, dann darf das schon auch ein wenig so gesehen werden, als dass die Band gerne klarstellen möchte, was eigentlich für die Seer alles ‚Hoamat‘ ist. Dann, wenn der Begriff von all den Überfrachtungen ausgeräumt und von der Band auf den persönlichen Punkt gebracht wird… und zwar in einer Zeit wie jetzt, denn nie war der unverfälschte Begriff ‚Heimat‘ so wertvoll wie heute und einen gewissen Schutz vor inflationären Verwendungen desselben, darf man sich schon erlauben.

‚Auf die Frage was Heimat bedeutet, gibt’s ebenso viele Antworten wie Menschen. Eine Variante unseres Heimatbegriffs besingen wir diesmal in Des olls is Hoamat‘, sagt Jaklitsch und zwischen all den im Lied vorkommenden Kopfkino-Bildern wie süßem Kaiserschmarren, Geruch vom Heu oder dem Klang der Mundart, findet sich das Wesentlichste des Begriffs in einem einzigen Satz: 100.000 Gschichten die mei Leben do beschreibn… des olls is Hoamat.

Quelle: Viertbauer Promotion GmbH / volksmusiknews.at