Rainhard Fendrich – Biografie

Rainhard Fendrich – Biografie

Quelle: www.fendrich.at Foto: Ivo Kljuce

Quelle: www.fendrich.at Foto: Ivo Kljuce

Ein Konzert von Rainhard Fendrich ist eine Reise in eine etwas andere, faszinierende Welt. Musik mit Macht, Worte mit Gewicht und mit vielen, schillernden Zwischentönen. Fast unglaublich, wie lange der beliebteste Austropop-Star schon ganz oben ist: 1981, ein Jahr nach seinem ersten Album „Ich wollte nie einer von denen sein“, gelingt Fendrich mit „Strada del Sole“ der Austro-Sommerhit des Jahres sowie seine ersten Nummer Eins in der Alpenregion! Und 2010 kann er das 30jährige Jubiläum seiner musikalischen Karriere feiern, wofür seine Plattenfirma Ariola (Sony Music) den vielseitigen Künstler, der auch als Chansonnier, Songwriter, Schauspieler, Moderator und Entertainer große Erfolge feierte, mit einem CD&DVD – Package unter dem Motto „30 Jahre Live – Best Of“ ehrte. Jetzt erschien am 24.September sein erstes neues Album seit vier Jahren – „Meine Zeit“. Mit einem ganz persönlichen wie originellen Blick auf unsere heutige Zeit. Von den Bussi,Bussi-Events über das In-Berufsziel „Partyluder“ und den ausgeprägten Neid in dieser Gesellschaft, in der man jedoch auch noch „pures Gold“ finden kann…

Hier ein Rückblick auf Höhe- und Wendepunkte sowie die Eckpfeiler dieser einzigartigen Karriere. Begonnen hat alles 1978 in Wien! Da steht der 23jährige Nachwuchsschauspieler plötzlich neben der großen Marika Rökk in der „Gräfin vom Naschmarkt“ auf der Bühne des „Theaters an der Wien“, weil er für ihren Partner einspringen musste. Engagements im Musical „Jesus Christ Superstar“ und in „Hamlet“ folgen. Nach „Ich wollte nie einer von denen sein“ mit stilbildenden Liedern und dem Erfolg von „Strada del Sole“ folgen 1982 mit „Schickeria“ und „Oben ohne“, 1988 mit „Macho Macho“ und 1997 mit „Blond“ vier weitere Tophits. Zehn seiner Alben (davon neun Studioalben) stehen im Laufe der Jahre auf Position Eins der Bestenliste!

Auch in Deutschland und der Schweiz schafft Rainhard Fendrich, der über 700 Lieder komponierte, mehrfach den Sprung in die Top 10 der Charts. Eine Karriere „Made in Austria“, die sich schnell weit über die Landesgrenzen hinaus in Europa ausbreitet. Die glänzende Bilanz: Zahlreiche  Auszeichnungen wie der „Amadeus“-Award“, drei „Romys“ als bester Showmaster, der „World Music Award“ sowie 24xGold und 27xPlatin für seine Platten und CDs. Und ab 1997 schrieb er auch zusammen mit Wolfgang Ambros sowie Georg Danzer als „Austria 3“ ein Stück Musikgeschichte.

Über die beiden letzten Jahre sagt Rainhard Fendrich: „Niemals zuvor habe ich so hart, so viel, so intensiv und parallel an so verschiedenen Projekten mitunter bis an den Rand der totalen Erschöpfung gearbeitet. Aber in meinem ganzen Leben war ich noch nie so gut drauf.“ Einige ganz unterschiedliche Stationen aus jüngerer Zeit: Im Fernsehen moderierte Rainhard Fendrich u.a. beim österreichischen Privatsender ATV drei Staffeln lang das Musik-Quiz „Sing and Win!“ und präsentierte in der TV-Jubiläums-Show bei Carmen Nebel seine EM-Hymne „Wir sind Europa“. Zudem feierte er mit dem Zwei-Personen-Stück „Nächstes Jahr – gleiche Zeit“ sein Theater-Comeback (alle 62 Vorstellungen waren ausverkauft) sowie sein Operetten-Debüt als „Oberkellner Leopold“ in dem Klassiker “Im Weißen Rössl“ vor insgesamt 200.000 Besuchern auf der Bühne in Mörbisch am Neusiedlersee. Bei einem historischen Konzert am Rande dieser Seefestspiele spielten unter dem stürmischen Applaus der rund 6.000 Zuhörer erstmals eine Pop-Band, eine Roma-Banda sowie ein klassisches Symphonieorchester gemeinsam Werke von Rainhard Fendrich.

Sein wohl außergewöhnlichstes Goodwill-Konzert gab er vor 120 Insassen im Hochsicherheits-Gefängnis Stein in Niederösterreich. „Es war eine Anregung des Anstaltsseelsorgers zu einem ‚Tag der Gefangenen’, zu dem auch schon Mönche des Klosters Shaolin eingeladen worden waren. Viele Häftlinge haben geschrieben, dass ihnen meine Musik an besonders schwierigen Tagen Kraft gibt.“

Als den ergreifendsten, berührendsten und zugleich schwersten Auftritt seiner Karriere bezeichnet Rainhard Fendrich das Konzert am 23. Juni 2007 beim Abschied auf der Wiener Donauinsel vor über 200.000 Menschen von seinem zwei Tage zuvor verstorbenen Freund Georg Danzer: “Durch ihn habe ich zu meiner Liebe zu Liederabenden zurückgefunden und mir das Programm  ‚Lieder zum Anfassen’ zusammengestellt – es ist ein Weg zurück zu den Wurzeln. Ich wollte einfach wieder näher an mein Publikum heran…“. Diesen Wunsch hat er sich zusammen mit seinem Pianisten Dieter Kolbeck und dem Programm „Lieder zum Anfassen“ erfüllt. Mit mehr als 150 Konzerten.

2010 steht für Rainhard Fendrich (55) ganz im Zeichen des Aufbruchs zu neuen Herausforderungen. Nach der Vorstellung seiner CD „Meine Zeit“ am 29.September in Wien (die zu großen Teilen auf seiner Finca auf Mallorca entstanden ist und im Studio des renommierten Musikers Edo Zanki, der u. a. schon der Producer von Xavier Naidoo sowie der „Söhne Mannheims“ war, aufgenommen wurde) ging Rainhard Fendrich mit seinem neuen Programm „Meine Zeit“ bis Dezember auf eine Tournee mit 25 Konzerten durch Österreich sowie Deutschland. Zudem machte ihm das Fernsehen verschiedene, sehr attraktive Angebote.

Die charmant-turbulente Musical-Komödie I AM FROM AUSTRIA, mit den großen Hits von Rainhard Fendrich, erlebt 2017 ihre Uraufführung.
I AM FROM AUSTRIA ist eine charmante Musicalkomödie, schwungvoll, mitreißend und bezaubernd. Ein modernes Märchen voller Romantik und Abenteuer und gleichzeitig eine turbulente Verwechslungskomödie um Liebe, Freundschaft und Familie.“ (Quelle: Vereinigte Bühnen Wien)

Quelle: www.fendrich.at